Heißhunger vermeiden


Heißhunger kennt wahrscheinlich jeder aus dem Alltag. Beispielsweise ist das Abendessen gerade vorbei und trotzdem zeigt sich plötzlich die Lust auf etwas Süßes. Ein Stück Schokolade muss her. Allerdings werden es dann zwei, drei und oder mehr Stückchen. Der Heißhunger hat zugeschlagen und die Tafel Schokolade ist alle.

Wie kommt es zu Heißhunger-Attacken?

Drei Gründe wieso Heißhungerattacken entstehen könnten:

1. Krankheitsbedingte Heißhungerattacken

Dies ist die seltenste Ursache für Heißhunger, aber trotzdem eine die möglich ist. Diabetes, Bulimie oder Schilddrüsenunterfunktion können Auslöser für Hungerattacken sein. In so einem Fall sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

2. Heißhunger, weil der Körper Hunger hat

Der simpelste und häufigste Grund für Heißhunger ist, dass dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen. Häufig geht Heißhunger mit einem niedrigen Blutzucker einher. Hier kommt das Hormon Ghrelin zum Einsatz, das am Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.

3. Heißhunger vom Kopf gesteuert

Schokolade macht glücklich. Das dadurch entstehende Glücksgefühl lässt uns immer wieder zur Tafel Schokolade greifen.

Heißhunger-Attacken vermeiden

Hier sind 4 Tricks um Heißhunger-Attacken entgegen zu wirken:

1. Mehr trinken

Einfach und effektiv. Wenn viel getrunken wird und der Magen „voll“ ist, reicht das oft schon aus, um das Hungergefühl (Ghrelin) unter Kontrolle zu bringen.

2. Eiweiß mit jeder Mahlzeit

Eiweiß hält nicht nur lange satt, sondern stabilisiert auch den Blutzucker. Dadurch wird dafür gesorgt, dass dieser nicht zu schnell absinkt, was ebenfalls zu Heißhunger führen kann.

3. Regelmäßiger essen

Intervallfasten funktioniert für viele Menschen super und kann eine sehr effektive Strategie sein, um Gewicht zu reduzieren. Für andere jedoch, kann es verheerend sein über einen längeren Zeitraum nichts zu essen. Viele versinken anschließend in einem regelrechten „Esswahn“ und essen dann in einem kleinen Zeitfenster deutlich mehr als sie brauchen. Für solche Menschen macht eine regelmäßige Nahrungsaufnahme mehr Sinn.

4. Nahrungsmittel mit niedriger Kaloriendichte

Gemüse, Obst, mageres Fleisch und andere Lebensmittel haben im Verhältnis zu ihrer Menge sehr wenige Kalorien. 100 Gramm Brokkoli haben gerade mal 34 kcal. Spinat hat auf 100 g nur 23 kcal. Es macht also sehr viel Sinn, Lebensmittel mit einer niedrigen Kaloriendichte in den Ernährungsplan zu integrieren. Sie füllen, wie Wasser, den Magen und rufen so ein Sättigungsgefühl hervor.

Lebensmittel mit einer niedrigen Kaloriendichte sind:

  • Salat
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Magerquark
  • Spinat
  • mageres Fleisch wie Hähnchenbrustfilet, Putenbrustfilet etc.

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