Darmgesundheit fördern


Unser Darm ist eins der wichtigsten Organe und ist zudem ausschlaggebend für unsere Gesundheit. Der Darm verwertet Nährstoffe und spielt bei der Entgiftung des Körpers eine große Rolle. Der Großteil unserer Immunzellen befindet sich im Darm, sodass eine gestörte Darmflora schnell zu Krankheiten führen kann.

Gerne möchten wir darüber informieren, was die Darmflora negativ beeinflusst und was für eine gute Darmgesundheit getan werden kann.

Negative Faktoren für den Darm

Suboptimale Ernährungsgewohnheiten, wie zu viel Zucker, Weißmehl und verarbeitete Lebensmittel sind Faktoren die die Selbstreinigung unseres Darmes gefährden. Ebenfalls können Arzneimittel, wie Antibiotika, unsere Darmflora stören. Auch Bewegungsmangel und Dauerstress schlagen wortwörtlich auf den Magen. Die Folgen eines ungesunden Darms sind breit gefächert und reichen von Herz Kreislauf Erkrankungen über Krebserkrankungen bis hin zu Diabetes und Adipositas (Übergewicht).

So haben Forscher herausgefunden, dass es durchaus einen direkten Zusammenhang zwischen Übergewicht und der Gesundheit des Darmes gibt. Zusammenfassend kam die Untersuchung an Mäusen zu dem Ergebnis, dass der Einfluss von großen Mengen an Kohlenhydraten und Fetten deutlich geringer ausfällt, als der Einfluss der Darmbakterien.

Eine weitere Untersuchung nahm sich diesem Effekt aus einer anderen Perspektive an und stattete stark übergewichtige Mäuse mit gesunden Darmbakterien aus, ohne aber die Ernährung umzustellen. Und das Ergebnis? Der Körperfettanteil der Mäuse sank ausschließlich durch die Gesundung der Darmbakterienkultur deutlich.

Positive Faktoren für den Darm

Die erste und einfachste Maßnahme für ihre Darmgesundheit besteht darin, mindestens zwei Liter am Tag zu trinken. Und zwar nicht in Form von Bier oder Cola, da Zucker und Alkohol Gifte für die Darmzellen sind. Sondern kohlensäurefreies Wasser oder auch Kräutertees. Dadurch kann der Körper die gelösten Giftstoffe schneller aus dem Körper spülen.

Des Weiteren sind genügend Ballaststoffe unverzichtbar für eine gesunde Darmflora. Diese dienen als Nahrungsquelle für unsere Darmbakterien. Ballaststoffe befinden sich in pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Nüssen. Wie viel Ballaststoffe in einem Produkt enthalten sind, ist auf allen Nahrungsmitteln auf der Rückseite abzulesen. 30 - 40 g Ballaststoffe am Tag sind optimal. Dadurch werden Verstopfungen verhindert, Giftstoffe und krebserregende Substanzen sind entsprechend kurz im Kontakt mit der Darmwand und werden schneller ausgeschieden.

Außerdem können die Mikroorganismen im Darm unterstützt werden, indem Milchsäurebakterien eingenommen werden, die in Lebensmitteln wie Molke oder Sauerkraut vorkommen. Darunterfallen Käsesorten, wie Cheddar, Gorgonzola, Gouda, Parmesan und Mozzarella. Je älter der Käse ist, desto mehr probiotische Bakterien enthält er.

Gut gekaut ist halb verdaut!

Das ist nicht nur ein Sprichwort, sondern auch ein super Tipp, um die Darmgesundheit und reibungslose Verdauung zu gewährleisten. Wird nicht richtig gekaut, kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Nur wenn genug Speichel produziert wird und die Nahrung ausreichend mit Speichel durchsetzt ist, können die im Speichel enthaltenden Enzyme die Verdauung einleiten. Dadurch wird verhindert, dass Nährstoffe unverarbeitet wieder ausgeschieden werden.


Gerne helfen wir Ihnen mit einer persönlichen Ernährungsberatung, um Ihre Nährstoffverwertung so optimal wie möglich zu gestalten und Ihre Darmgesundheit zu fördern. Unterstützend durch Bewegung und Entspannung können Sie bei uns im Fit in Haan Ihre Darmgesundheit und Ihren Stoffwechsel in Schwung bringen! Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Fit in Haan Team

 

 

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