Richtig Aufwärmen


Sicher haben Sie schon einmal davon gehört, dass ein Training bestimmte Trainingsphasen hat. Vielen sind das Aufwärmen und das tatsächliche Workout sehr geläufig. Aber das ist noch nicht alles. Ein gutes Training ist in 4 Phasen aufgeteilt:

  • Das allgemeine Aufwärmen (engl. Warm-up)
  • Das spezielle Aufwärmen
  • Das Workout (der Hauptteil des Trainings)
  • Der Cooldown, welcher bereits die Regenerationsphase einläutet.

In diesem Blogbeitrag erklären wir das allgemeine und das spezielle Warm-up und wieso beide wichtig für ein gutes Training sind.

Allgemeines Aufwärmen

Das allgemeine Warm-up zielt darauf ab, den gesamten Körper zu aktivieren. Die Muskeln werden aufgewärmt und für die nachfolgende Belastung vorbereitet. Das ist vor allen Dingen deshalb wichtig, um Verletzungen vorzubeugen und ein gutes und sicheres Training zu gewährleisten.

Es hilft dem Sportler sich sowohl körperlich, als auch geistig auf das Training oder den Wettkampf vorzubereiten und sollte von Hobbysportlern bis hin zu hochklassigen Leistungssportlern vor jedem Training durchgeführt werden.

Vorteile allgemeines Aufwärmen

Das allgemeine Aufwärmen bringt viele Vorteile mit sich, ohne die ein sicheres und gutes Training kaum ausführbar wäre. So erhöht sich beispielsweise die Körperkerntemperatur und der Körper wird quasi auf Betriebstemperatur hochgefahren. Währenddessen wird das Herz-Kreislauf-System angeregt und die Herzfrequenz steigt. Dies hat zur Folge, dass die Muskulatur schneller und besser mit Blut und Sauerstoff versorgt werden kann. Gerade während der Belastung ist es wichtig, dass der Muskulatur ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht, damit die Leistung über den gewünschten Zeitraum hin aufrechterhalten werden kann.

Allgemeines Aufwärmen hat aber auch den Vorteil, dass die Gelenke langsam mit Gelenkflüssigkeit versorgt werden und geschmeidig im Training arbeiten können. Das allgemeine Warm-up sollte mindestens 5 Minuten dauern. Kann aber auch länger durchgeführt werden, wenn der eigene Körper mehr Zeit benötigt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Aufwärmen den Körper nicht erschöpft. Die Intensität ist also eher gering bis moderat.

Das Warmlaufen ist eine der am meisten genutzten Aufwärmmethoden. Für Menschen die keinen Spaß am Laufen haben, eignen sich auch Ausdauergeräte, wie der Crosstrainer, das Rudergerät oder das Fahrrad. Hampelmänner oder das Seilspringen sind dann etwas freiere Alternativen.

Das spezielle Warm-up

Wie wir bereits wissen, sorgt das allgemeine Warm-up dafür, den ganzen Körper zu aktivieren. Das spezielle Warm-up ist dazu da, den Körper auf die speziellen Übungen des Trainings vorzubereiten. Werden beispielsweise an einem Tag die Beine trainiert, dann empfiehlt es sich, diese vor dem Workout speziell aufzuwärmen. So kann, bevor es an die Beinpresse geht, zum Beispiel ein Satz Kniebeugen mit wenig bis kein Gewicht gemacht werden. Damit wäre die Oberschenkelmuskulatur, welche bei der Beinpresse zum Einsatz kommt, perfekt aufgewärmt.

Beim speziellen Warm-up sollten die Bewegungsabläufe möglichst nahe am Bewegungsablauf der Endübung sein. Dadurch wird sichergestellt, dass alle am Bewegungsablauf beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder auf die Belastung vorbereitet sind. Auch beim speziellen Warm-up gilt die Devise, dass es nicht erschöpfend sein soll, weshalb auch hier eine geringe bis moderate Intensität anzustreben ist, bevor es zum richtigen Workout kommt.


Bei uns im Fit in Haan steht Ihnen eine große Auswahl an Ausdauer- und Kleingeräten zur Verfügung, mit denen Sie sowohl ein allgemeines, als auch ein spezielles Aufwärmprogramm zielgerichtet nach Ihren Vorlieben ausführen können. Qualifizierte Trainer geben Hilfestellungen und sind jederzeit ansprechbar, damit wir gemeinsam Ihre Ziele erreichen. Sprechen Sie uns an!

Ihr Fit in Haan Team

 

 

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